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Gennakerbaum Etap 21i Teil 2

Juhuuu! Der Gennakerbaum ist vom Pulverbeschichten zurück und schaut wie gemalt aus. Hat etwas länger gedauert als erwartet aber was solls, der Winter ist noch nicht vorbei und so ist viel Zeit.

Die Teile sind fast alle anmontiert und so zeige ich einige aktuelle Schnappschüsse der Konstruktion. An bzw. auf den Barton Rutscher wird der Furler befestigt, dazu müssen aber noch 2 X 0,5 mm vom Auge abgefräst werden.

Die Leine ist nicht final. Ich werde eine 4mm Leine von Liros befestigen. Diese läuft rund und endet jeweils am Rutscher bzw. dem Furler. Somit habe ich am hinteren Ende des Gennakerbaum kein „Getüddel“. Man bringt den Rutscher in Position, greift hinten in die Leine und belegt sie mit einem Zug in die Klemmen.

Aktuell gibt es noch das Thema der Stabilität im montierten Zustand. Eigentlich sollte die Arretierung am Bugspriet sowie die Befestigung hinten plus der Zug der Anti-Torsionsleine nach oben genug Stabilität bringen. Bei Halbwind Kurs dürfte der Zug zur Seite aber doch recht ordentlich sein. So ist die Idee den Gennakerbaum noch seitlich abzuspannen. Hmmh, das wird dann komplex und nicht mehr auf die Schnelle montierbar. Der Winkel vom vorderen Ende des Gennakerbaum zu etwaigen seitlichen Befestigungen am Boot ist sehr flach. Da kommt einiges an Newtonmeter zusammen. Aber wahrscheilich ist es am Besten erstmal mit der Version zu testen. Ich kann es kaum erwarten 🙂

EDIT!

Den Rutscher habe ich mit der Flex (Schrubscheibe) „kleingekriegt“. Furler montiert und Voilá!

Die Hintere Halterungsplattte die am Bugkorb mit einem Klappbolzen befestigt wird, habe ich mit 4 Gartenschlauch Stücken stabilisiert. Kein Geklapper mehr.

So ein Mist, es ist fertig!

 

 

Code 0 Bändiger

Der Code Zero von HongKong Sailmakers hat ja eine kleine Odysee hinter sich. Ist wohl der erste Code 0 der der Laden genäht hat und so stimmte nichts. Der deutsche Vertrieb hat das Segel dann (eigenmächtig) verändert und mir ein Segel zugeschickt das irgendwo zwischen 150% Genua und Code 0 liegt. Die Verstärkungen an Top und Fuß viel zu steif und naja, es gab Rabatt was am Ende die Situation entspannte. Ich werde mir sicherlich noch einen anständigen Zero zulegen wenn die Zeit gekommen ist.

Ein paar Ansichten des Segels:

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Wie man sieht, nicht wirklich spannend. Aber, bei Schwachwind am Wind, und das war der Auftrag, zieht die Ente an allem vorbei was nicht über ähnliche Antriebe verfügt.

Der Code 0 soll Raumschots bei viel Wind ebenfalls gute Leistungen liefern. So viel zur Theorie. Raumschots und viel Wind bei der Segelfläche – oha. Kein Problem für die Ente, eher für die Schoten. Die nicht selbstholenden Winschen liefern hier keine echte Erleichterung. Und so hab ich mir zwei Spinlocks auf Relinghalter schrauben lassen um die Schoten an der sehr stabilen Fußreling der etap 21i zu klemmen.

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In Betrieb schaut das dann so aus

DSCF0569 DSCF0585Leider ist die Kraft am Wind dermaßen hoch, dass es die Klemme auf der Reling verdreht. Nachdem ich die Schraube elends fest gezogen hatte ging es dann. Die Qualität der Schraube führte dann zu einem kleinen Fiasko als ich sie wieder lösen wollte. Aber ging dann irgendwann und neue Schrauben mussten her. Imbuss oder Torx. Oh Schande – die Schrauben sind zöllig.

Nach einigem hin und her bekam ich dann passende Schrauben. Die Klemmen werden noch modifiziert und mit einem Loch versehen durch das dann ein Stift in ein Loch der Fußreling gesteckt wird. Das sollte das seitliche Verdrehen stoppen.

EDIT: Planänderung. Alles Murks. Die Spinlocks werde ich zukünftig für einen Spi verwenden (oder für irgendwas anderes) und stattdessen liegen hier nun selbstholende Winschen. Die Zero Schot wird umgelenkt und geht dann auf die Winschen. So wie es eigentlich auch sein soll.